Der Biontech-Mitgründer und Chef schürt große Erwartungen an die neue Technologie zur Corona-Analyse.
(Foto: Reuters)
Frankfurt Mit einem KI-basierten Frühwarnsystem wollen die Mainzer Firma Biontech und ihr britischer Associate Instadeep die Vorhersage gefährlicher Virusvarianten deutlich verbessern und beschleunigen. Bei dem System, das die Associate am Dienstagnachmittag vorgestellt haben, handelt es sich um eine Berechnungsmethode auf Grundlage weltweit verfügbarer Sequenzdaten. Das System ist nach Aussage Biontechs in der Lage, Hochrisikovarianten des Sars-CoV-2-Virus zwei Monate früher zu identifizieren als herkömmliche Verfahren.
„Mit den neuen Berechnungsmethoden, die wir in den letzten Monaten entwickelt haben, können wir die Sequenzinformationen des Spike-Proteins analysieren und neue Varianten nach ihrem vorhergesagten Immune-Escape- und ACE2-Bindung-Rating einordnen“, erklärte Biontech-Chef Ugur Sahin.
Beide Faktoren entscheiden maßgeblich darüber, wie stark und schnell sich der Erreger ausbreiten kann. Die ACE2-Bindung ist related für die Fähigkeit von Viren, in Körperzellen einzudringen.
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