Der Deutsche-Börse-Vorstand will den deutschen und europäischen Kapitalmarkt wettbewerbsfähiger zu machen.
(Foto: Jann Höfer für Handelsblatt)
Frankfurt Die Deutsche Börse fordert von der neuen Bundesregierung mehr Anreize für Investitionen in Aktien. „Wir haben hierzulande zwar gute Gründer und starke Begin-ups, aber bei der Nachfrage nach Aktien aus dem Inland gibt es noch viel Luft nach oben“, sagt Deutsche-Börse-Vorstand Thomas Ebook im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Wir brauchen einen Aktionsplan, um den Kapitalmarkt in Deutschland und Europa zu stärken.“
Dass Biontech 2019 in den USA an die Börse gegangen ist und nicht in Frankfurt, führt Ebook unter anderem darauf zurück, dass es in Amerika mehr Analysten gibt, die sich mit der Biotech-Branche befassen und Analysen erstellen, an denen sich Investoren orientieren können.
Ebook hat die Sorge, dass andere deutsche Wachstumsfirmen dem Beispiel Biontech folgen könnten, schließlich stammen ihre Geldgeber schon heute größtenteils aus dem Ausland. „Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Firmen im Ausland an die Börse gehen und dort verstärkt investieren.“
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